NoRa Noack Rangiertechnik, Aluminiumwerk Lauta, Lauta


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Firmen-Geschichte

Um Energiekosten, insbesondere Dieselkraftstoff, an Verladeanlagen zu sparen, wird Ende der 1970er Jahre im Aluminiumwerk Lauta damit begonnen, gebrauchte Dieselrangierlokomotiven zu stationär eingesetzten Verschubgeräten mit Elektroantrieb über Kabel oder Akku umzubauen. Der damalige Anschlußbahnleiter des Alumimiumwerkes, Herr Noack, konstruierte so 1979 auf Basis gebrauchter CKD-Diesellokomotiven des Typs T 334 die ersten beiden Elektroschleppfahrzeuge, die über ein Schleppkabel mit Strom versorgt wurden. Die Fahrzeuge bewährten sich, so das bis 1987 weitere 20 Umbauten auch für andere Industriebetriebe auf Basis der CKD T 334, der CKD BN 150 und der LKM N 3 und N 4 entstanden.

 

Produktionszahlen

Aus den erhaltenen Unterlagen der "Noack Rangiertechnik - NoRa" gehen insgesamt 22 Umbauten hervor, welche im Zeitraum von 1979 bis 1987 entstehen. Dabei sind 18 Fahrzeuge mit Schleppkabel als elektrische Schleppfahrzeuge (ESF) und vier als ASF mit Stromversorgung über Akku ausgestattet. Es werden ausschließlich gebrauchte Rangierlokomotiven als Basisfahrzeug für die Umbauten verwendet und keine Fahrzeuge neu gebaut.

 

NoRa VI auf Basis der LKM Typ N 3 im Aluwerk Lauta (Aufnahme: Sammlung Günter Noack)

 

NoRa VIII, ein ESF auf Basis der LKM Typ N 3, FNr. 249875/1955. Aufgenommen von Jens Merte am 14. September 2004 bei Sachsen-Malz, Heidenau/Sachsen.

 

NoRa XVI, ein ESF auf Basis der LKM Typ N 4, FNr. 251144/1957 (Aufnahme: Sammlung Günter Noack)

 

Quellen

  • Unterlagen von Herrn Günter Noack, Lauta

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© Jens Merte